Manchmal braucht man Soße zu Knödeln oder ähnlichem und will keine aus der Tüte anrühren.
Dank der „Schulung“ bei Angela Lawall und Gundula Diehl von http://www.tellerkraut.de weiß ich woraus man auch am Sonntag ohne Einkaufen Soße zaubern kann. Vorrätig hatte ich nur ein Spitzpaprika, eine Karotte, Knoblauch und rote Zwiebeln. Also raus in die Natur:


Spitz-und Breitwegerisch schmecken nach Pilzen, Giersch nach Sellerie.
Alle vorhandenen Zutaten (Giersch, Spitz – und Breitwegerisch, Karotte, Paprika, Zwiebel und Knoblauch) wurden fein geschnitten. Um die Soße sämig zu machen, gab ich noch eine handvoll geschälte und enthäutete Esskastanien dazu.

Alles in einer Schüssel mit 1 TL Salz vermengt und in ein wenig Öl angebraten. Sobald es am Pfannenboden anhaftet mit 100ml Traubensaft abgelöscht und bei niedriger Temperatur weich gekocht. Der Duft in der Küche ist der Wahnsinn: es riecht als wäre ein leckerer Braten im Ofen.
Anschließend durch ein Haarsieb rühren oder im Mixer zerkleinern. Lecker!