Rotkraut

Letztens wünschte sich mein Mann unbedingt Rotkraut, aber ich hatte keine Zeit mehr es zuzubereiten. Naja, es gab dann aus der Dose. Als ich es meiner Freundin erzählte, schüttelte sie sich und meinte „Puh! Rotkraut aus der Dose geht gar nicht, aber Du bekommst bestimmt Geschmack dran!“ Aber sie hatte recht: aus der Dose ist es oftmals zu weich, zu trocken, zu fade.

Hier mein Rezept für die frische Zubereitung von Rotkraut.

Zutaten:

1 mittelgroßer Kopf Rotkraut

2-3 rote Zwiebeln

Quittengelee 2 EL

Zitronensaft 2 TL

Salz

Piment

Lorbeerblatt

Ggf. Nelken gemahlen

Rotwein 0,75l oder Glühwein, dann aber mit den Gewürzen zurück haltend sein

Rotkraut mit dem Krauthobel oder Messer in feine Streifen schneiden.

2 große rote Zwiebeln schälen
Zwiebeln fein würfeln
Öl in den Topf geben und erhitzen
Sobald die Zwiebeln angeschwitzt (weich) sind, das geschnittene Rotkraut zugeben
Gewürze wie Quittengelee und
Lorbeerblatt zufügen, Zitronensaft und Rotwein ebenfalls in den Topf geben und köcheln bis das Kraut weich ist.

Rotkraut passt zu jedem Braten, aber auch Bratwurst oder einfach nur zu Knödeln oder Kartoffeln.

Übriges Rotkraut kann gut eingefroren oder auch in Gläsern eingekocht werden.

Veröffentlicht von Ursula Roth

Im ersten Leben Narkoseärztin, jetzt mache ich, was mir Spaß macht.... Kochen, Nähen und Mary Kay

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