Dieses Rezept entstammt den donaudeutschen Wurzeln meines Mannes und zählt zu seinen Lieblingsgerichten.
Die Zubereitung ist einfach, die Schwierigkeit liegt darin, den richtigen Kürbis dafür zu bekommen. Hokkaido und Co., die man gewöhnlich im Herbst überall zu kaufen bekommt, sind nicht geeignet, da ihr Fleisch zu trocken ist und das Gericht anbrennt. Der richtige Kürbis sie aus wie eine überdimensionale Zucchini und hat eine Schale, die extrem hart ist, was die Entfernung sehr aufwendig und anstrengend macht.
Zutaten:
Kürbisfleisch 1kg
Zwiebeln mittelgroß 2 Stück
Knoblauch 2 Zehen
Essig 2-3 El
Salz 2 TL
Mehl 3 EL
Muskatnuss 1/2 TL gerieben
Schmand oder saure Sahne 200-250g
Öl 2 EL zum Anbraten
Wasser oder Weißwein 200-300ml
Kürbis von der Schale und den Kernen befreien, dann raspeln. Ich verwende immer die Trommelreibe der Kenwood Chef. Zu der geriebenen Kürbismasse gebe ich immer gleich das Salz, damit es Saft zieht.
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Öl im Topf erhitzen, Zwiebeln darin goldgelb anschwitzen. Dann die geriebene Kürbismasse dazugeben und umrühren. Knoblauch pressen und zu fügen. Wasser bzw. Wein zugeben, damit es nicht anbrennt. Auf kleiner Temperatur kochen bis der Kürbis weich ist.
Essig und Mehl im Schüttelbecher mischen und zugeben. Dann den Schmand bzw. Saure Sahne unterrühren. Mit Muskat abschmecken. Ggf.noch Essig und Salz zu fügen.
Dazu passend sind Salzkartoffeln und Bratwurst, Schnitzel, Schweinebauch.
